Sprechtherapie

Sprechapraxie

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Was bedeutet eigentlich Sprechapraxie?

Die Sprechapraxie ist eine erworbene Sprechstörung. Aufgrund einer neurologischen Grunderkrankung ist bei den Patienten die Planung der Sprechbewegung gestört. Davon betroffen sind sowohl die Lautbildung, als auch die Sprechmelodie, der Sprechrhythmus und das Sprechverhalten. Die Aussprache ist schwer verständlich, da Laute entstellt, ersetzt und/ oder vertauscht werden. Es kann passieren, dass bei Wortwiederholungen andere Fehler auftreten. Häufig können bei den Patienten Suchbewegungen z.B. der Lippen oder Zunge wahrgenommen werden. Bei vielen Sprechapraktikern kann ein herabgesetztes Sprechtempo und eine silbische Sprechweise beobachtet werden. Da das Sprachverständnis bei den Patienten nicht betroffen ist, bemerken die Betroffenen stets ihre Sprechstörung und sind oft sehr frustriert.

Therapie

Die Therapie richtet sich nach Schweregrad und Schwerpunkt der Sprechapraxie. Bei einer schweren Sprechapraxie kann es zunächst erforderlich sein, mit dem Patienten an Einzellauten zu arbeiten und diese dann zu Silben und Wörtern zu kombinieren. Bei leichten bis mittelschweren Sprechapraxien erfolgt die Behandlung auf Silben- und Wortebene. Parallel dazu werden mitunter Übungen zur Verbesserung der Betonung, des Redeflusses und der Sprechgeschwindigkeit durchgeführt.

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