Schlucktherapie

Organisch bedingte Schluckstörungen bei Erwachsenen (Dysphagien)

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Nach einem Schlaganfall bemerken die Angehörigen von Frau K., dass sie sich beim Essen und vor allem beim Trinken häufig verschluckt. Auch noch einige Zeit nach den Mahlzeiten hustet sie und räuspert sich. Bei der Schluckdiagnostik stellte der Arzt fest, dass beim Schlucken ein Teil der Nahrung in die Speiseröhre gelangt.

Was sind organisch bedingte Schluckstörungen bei Erwachsenen (Dysphagien)?

Bei einer Dysphagie liegt meist eine eingeschränkte Beweglichkeit der mundmotorischen Muskulatur und/ oder eine gestörte Wahrnehmung des Gesichts, der Mundhöhle und des Rachens vor, die eine Koordinationsstörung der schluckrelevanten Muskeln zur Folge haben kann. Häufige Symptome sind z.B.: ein regelmäßiges Verschlucken und Husten während der Mahlzeiten, Nahrungsmittel verbleiben im Mundraum, Gewichtsabnahmen, unklares Fieber.

Schluckstörungen können lebensbedrohlich werden, wenn z.B. Nahrung in die Luftröhre gerät oder die Patienten unter einer Mangelernährung leiden. Daher sollte bei dem Verdacht einer Schluckstörung ein Arzt aufgesucht werden.

 

Ursachen

Sehr häufig werden Dysphagien durch neurologische Erkrankungen und Tumore verursacht oder treten nach einer unfallbedingten Schädigung im Kopf-/ Halsbereich auf.

Therapie

Die sichere orale Ernährung stellt das oberste Ziel der logopädischen Behandlung dar.

Je nach Ausprägung der Dysphagie erfolgen u.a. Maßnahmen zur Verbesserung der Wahrnehmung, Atmung, Haltung, der Muskelspannung, sowie zur selbständigen Nahrungsaufnahme. Es wird z.B. die optimale Haltung während des Essens erarbeitet, die Konsistenz der Nahrung angepasst und über mögliche weitere Hilfsmittel, sowie über eine alternative Nahrungszufuhr beraten.

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