Sprechtherapie

Stottern bei Erwachsenen

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Was bedeutet eigentlich Stottern?

„Wer stottert, ist in guter Gesellschaft.“ sagt die britische Stotterer-Selbsthilfe. Tatsächlich gibt es viele bekannte Persönlichkeiten, die stottern oder gestottert haben, z.B. Marilyn Monroe, Bruce Willis oder King George IV.

Ab dem Jugendalter sind circa 1 % der Bevölkerung Stotternde, Männer sind doppelt so oft betroffen wie Frauen. Bei stotternden Erwachsenen treten Kernsymptome in Form von Lautdehnungen (z.B. Fffffenster), Wiederholungen (z.B. K-k-k-k-kino) und Blockierungen auf. Erwachsene Stotternde haben häufig einige Strategien entwickeln, um diese primären Stottersymptome zu verhindern oder zu beenden. Zu diesen Begleitsymptomen zählen z.B. Füllwörter (z.B. äähm), Wortersetzungen (z.B. „Ich gehe zu K—, also ich gehe zu einem Freund“) oder bestimmte Körperbewegungen.

Therapie

Die Therapie des Stotterns kann einerseits durch das Erlernen einer veränderten Sprechtechnik oder durch eine Veränderung des Stotterns erfolgen. In unserer Praxis wurde sich für Letzteres, also die Therapie in Form einer Stottermodifikation entschieden. Der Patient lernt einen neuen, offenen Umgang mit seinem Stottern. Im Rahmen der Therapie werden Sprechängste und Begleitsymptome abgebaut und der Stotternde erfährt, wie er daraufhin das Stottern beeinflussen kann. Ein wichtiger Bestandteil der Therapie sind Übungen, die der Stotternde im Alltag umsetzt.

Wir sind für Sie da

Wir behandeln alle Kassen und Privat. Vereinbaren Sie einfach telefonisch oder per E-Mail einen Termin.

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