Sprechtherapie

Poltern bei Kindern

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Manchmal wird Konstantin selbst von seinen Eltern schwer verstanden, wenn er statt „zum Beispiel“ „Zeispiel“ oder statt „Das Glas ist voll“ „Das Vas is Voll“ sagt. In der Anamnese berichtete die Mutter, dass sie aber vor allem auch seinen Bandwurmsätzen kaum folgen könne und sagt: „Ich habe das Gefühl, Konstantin kommt regelmäßig von Hölzchen auf Stöckchen.“

Was ist eigentlich Poltern?

Kinder, die poltern, weisen ein zu schnelles und/ oder unregelmäßiges Sprechtempo auf. Die Spontansprache ist geprägt von Verschmelzungen, Entstellungen und Auslassungen von Lauten, Silben, Wörtern und ganzen Phrasen. Mitunter kommt es auch zu Laut-, Silben-, Wort- und Satzteilwiederholungen oder Abbrüchen. Oft fällt es den Zuhörern schwer, das Kind zu verstehen.

Therapie

Bei jüngeren Kindern wird das Poltern indirekt behandelt, indem zunächst andere therapiebedürftige Bereiche (z.B. der Wortschatz), sowie ein angemessenes Kommunikationsverhalten erarbeitet werden. Weiterhin fließen Übungen zur Silbenunterteilung, Mundmotorik und artikulatorische Maßnahmen in die Therapie ein. Ein wesentlicher Therapiebaustein ist die Beratung und Anleitung der Eltern.

Bei älteren Kindern beinhaltet die Therapie des Polterns Übungen zur Wahrnehmung, zur Selbstkorrektur, zur Anpassung der Sprechgeschwindigkeit und zur Strukturierung der eigenen Äußerungen. Ziel ist es hierbei, das Sprechen im Alltag besser kontrollieren zu können.

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