Sprechtherapie

Stottern

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Ein Vorbild für Luise und viele andere stotternde Kinder ist John Paul Larkin, besser bekannt als Scatman John. Er wurde mit seinem Hit „Scatman`` weltberühmt. Er nutzte sein Stottern als Stilmittel und wollte Kindern Mut machen, sich nicht vom Stottern beherrschen zu lassen.

Was bedeutet eigentlich Stottern?

Circa 5 % aller Kinder bis zum 6. Lebensjahr stottern, jedoch entwickeln etwa 75% dieser Kinder wieder eine komplett flüssige Sprechweise.

Bei stotternden Kindern können einerseits Kernsymptome in Form von Lautdehnungen (z.B. Sssssonne), Wiederholungen (z.B. Ba-Ba-Ba-Banane) und Blockierungen auftreten. Gelegentlich entstehen aber auch Begleitsymptome, die ein Kind entwickelt hat, um Stotterereignisse zu vermeiden oder zu beenden. Hierzu zählen beispielsweise Handbewegungen, Blinzeln, Vermeiden des Blickkontaktes, Wortersetzungen, Verwenden von Füllwörtern (z.B. „äähm“). Das Stottern kann, je nach Situation, unterschiedlich stark sein und in manchen Phasen vorübergehend nicht auftreten, z.B. wenn das Kind mit seinen Puppen spricht.

Therapie

Bei folgenden Situationen sollte eine Therapie des Stotterns erwogen werden:

das Kind hat Begleitsymptome entwickelt, um das Stottern zu vermeiden

das Kind leidet unter seinem Stottern

die Eltern sind hinsichtlich des Stotterns ihres Kindes verunsichert

es liegt eine weitere Störung vor, die logopädisch behandelt werden muss

Bei jüngeren Kindern ist die Rückbildung des Stotterns das Ziel der logopädischen Behandlung. Da die Wahrscheinlichkeit, das Stottern wieder zu verlieren, stark sinkt, je älter das Kind wird, müssen Stotternde nach Abschluss der Pubertät damit rechnen, dass das Stottern lebenslang bestehen bleibt. Daher wird mit älteren Kindern ein selbstsicherer Umgang mit ihrem Stottern angestrebt.

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