Stimmtherapie

Funktionelle Stimmstörungen bei Erwachsenen

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Die 42-jährige Kindergärtnerin Frau M. bittet nach längerer Heiserkeit ihren HNO-Arzt um Rat. Sie berichtet, dass nach einem Infekt die Heiserkeit bestehen blieb und sie das Sprechen in der Kita sehr belaste. Vor allem das Rufen, das sie so dringend braucht, gelingt ihr nicht mehr. Ihr Arzt diagnostiziert eine funktionelle Dysphonie und empfiehlt ihr eine Stimmtherapie.

Was versteht man unter funktionellen Stimmstörungen bei Erwachsenen?

Bei einer funktionell bedingten Stimmstörung treten eine Heiserkeit und eine Einschränkung der stimmlichen Leistungsfähigkeit ohne organische Ursachen auf. Sie wird durch eine Fehlspannung der an der Stimmgebung beteiligten Muskulatur verursacht.

Bei einer hyperfunktionellen Stimmstörung spricht der Patient mit erhöhter Spannung, bei einer hypofunktionellen Stimmstörung ist die Spannung der an der Stimmgebung beteiligten Muskeln zu gering. Dementsprechend unterscheiden sie sich auch in ihrem Stimmklang. Eine typische hyperfunktionelle Stimmstörung klingt heiser, rau und gepresst. Die Patienten klagen über Schmerzen, Missempfindungen, Sprechanstrengungen und räuspern sich häufig. Die klassische hypofunktionelle Stimmstörung weist eher einen kraftlosen und behauchten Stimmklang auf. In der Regel liegen aber Mischformen beider Symptomatiken vor.

Therapie

Das allgemeine Ziel der logopädischen Behandlung besteht in der Optimierung des Stimmgebrauchs und dem Aufbau einer belastungsfähigeren Stimme. Mit den Patienten werden Übungen in den Bereichen Körperhaltung, Wahrnehmung, Atmung, Artikulation und Stimmgebung durchgeführt.

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